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Tourismus

Arbeitsfeld Tourismus

Schon seit geraumer Zeit vollzieht sich in einem der größten Wirtschaftszweige ein weit reichender Wandel: Spezialisierung, Rationalisierung, Globalisierung, Angebote der Billiganbieter und neuartige Vertriebswege im Tourismussektor erfordern unternehmerisch denkende Mitarbeiter, die frische Ideen für ertragreiche touristische Angebote entwickeln und deren Markteinführung begleiten.
Eine wichtige Trendentwicklung betrifft etwa die Generation „50 plus“. Diese wichtige Zielgruppe wird in den kommenden Jahren über so viel Kaufkraft wie keine Generation zuvor verfügen. Schon heute umfasst sie rund die Hälfte aller Urlauber – mit steigender Tendenz. Und auch diese äußerst anspruchsvolle Generation will erschlossen und bedient werden.

Wer macht was?

Auch im Arbeitsfeld Tourismus bieten sich für die Gruppe interdisziplinär ausgebildeter Akademiker breit gefächerte und vielfältige berufliche Ansatzmöglichkeiten. In erster Linie beschäftigen fachspezifisch orientierte Reiseveranstalter in ihren Disziplinen auch fachkundige Reiseleiter, wie Altertumswissenschaftler, Kunsthistoriker, Historiker und Sprachwissenschaftler mit regionalen Kenntnissen. Andere Unternehmen legen ihren Focus eher auf pädagogisch-kommunikative Fähigkeiten in Verbindung mit landeskundlichem Wissen.
Am Häufigsten findet der Mitarbeiter sein Einsatzfeld vor Ort als Repräsentant eines Touristikunternehmens. Er betreut Kunden, vermittelt zwischen ihnen und der Hotelleitung, kümmert sich insbesondere um das Freizeitangebot und Veranstaltungsmanagement. Auch obliegt ihm oftmals eine Kontrollfunktion in Bezug auf Hotelangebot, Service und Führung. Eine weitere Beschäftigungsmöglichkeit ergibt sich aus der Kundenbetreuung: Animateure in Sport- und Familienhotels, Wintersporteinrichtungen, Wellness-, Beauty- und Fitnessanlagen sorgen dafür, dass im Urlaub, Spaß, Sport und Unterhaltung nicht zu kurz kommen.
Gleichsam ergeben sich Aufgaben in Reisebüros, bei Veranstaltern, Stadtmarketingorganisationen, Fremdenverkehrsämtern, Tourismuszentralen, Freizeit- und Erlebnisanlagen, Messe-, Kongress- und Ausstellungsbetrieben, Kur- und Bäderbetrieben sowie Verkehrsbetrieben, wie Bus-, Schiffs- und Fluggesellschaften. Erfahrene Mitarbeiter kümmern sich um die Erweiterung der Angebotspalette mit Schwerpunkt auf Reiseziel, Umfeld und Serviceangebot.

Welche Kompetenzen sind gefragt?

Den Eintritt in dieses Arbeitsfeld ermöglichen branchenspezifische Kenntnisse, betriebswirtschaftliches Wissen sowie Schlüsselqualifikationen, wie Methoden-, Sozial- und Vermittlungskompetenz. Insbesondere sollten sich interessierte Bewerber gut mit den regionalen Anforderungen auseinandersetzen und der Zielgruppe beschäftigen. Erweiterte Sprachkenntnisse, zumindest in Englisch oder Französisch, sind für Reiseleiter ein unverzichtbares Muss, Verständigungsmöglichkeiten in der örtlichen Landessprache des Gastlandes mit Sicherheit ein Plus.
Um den Anforderungen des globalen Tourismussektors gerecht zu werden, sind zudem diverse Fachdisziplinen gefragt, wie Geografie, ökonomische Verhältnisse und Geschichte. Führungskräfte im Bereich Tourismusmanagement und Tourismussektor greifen auf fächerübergreifende Qualifikationen zurück. Handlungsfeldspezifische Qualifikationen, wie betriebswirtschaftliche und volkswirtschaftliche Kenntnisse, Controlling, Steuern etc. unterstützen die Kompetenz des Bewerbers.

Wie zum Job?

Verschiedene Universitäten und Hochschulen bieten Tourismus/Touristik als eigenen Studiengang an, wobei das Studium sehr von BWL geprägt ist. Gleichzeitig kann auch Tourismusmanagement studiert bzw. ein Studium mit einem Master sinnvoll ergänzt werden. Trotzdem drängen zu Recht Geisteswissenschaftler mit fachspezifischen Kenntnissen, wie Kunsthistoriker, Anglisten, Romanisten, Slawisten, Altertums- und Sprachwissenschaftler in diesen Sektor.
Besonders große Chancen bieten sich für die Erschließung dieser Potentiale für Absolventen mit Migrationshintergrund. Aufgrund ihrer Herkunft und ihrer Kultur ist keine andere Gruppe sowohl mit den Vorstellungen und Wünschen der deutschen Reisenden als auch mit den Rahmenbedingungen und der Kultur im jeweiligen Zielort bekannt. Regelmäßig bringen sie hervorragende Orts- und Sprachkenntnisse mit und sind mit den Gepflogenheiten am Einsatzort vertraut.

Hilfreiche Links

http://www.itb-berlin.de (Fachmesse für internationale Tourismuswirtschaft)
http://www.deutschertourismusverband.de (Deutscher Tourismusverband e.V.)
http://www.fvw.de (Magazin für Touristik und Business Travel)
http://www.drv.de (Deutsche ReiseVerband e.V.)
http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/ (Länder- und Reiseinformationen des Auswärtigen Amtes)
http://www.meerarbeit.de (Projekt "Meer Arbeit" der Bundesagentur)
http://www.ajt-fachverband.de (Fachverband für touristische Aus- und Weiterbildung e.V.)
http://www.futurista.info (Internationaler Dachverband der studentischen Initiativen im Tourismus e.V.)
http://www.deutschland-tourismus.de/ (Deutsche Zentrale für Tourismus e.V.)

Stellenangebote

Tourismuskaufmann/-frau zur Organisation der Reisen der Porsche - Erprobungsteams
MS Dynamics AX Consultant (g*) - Fachinformatiker / Wirtschaftsinformatiker oder vglb. / Moers

Der Job-Feed für Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaftler

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